Geld, Schmuck und sogar Crocs: Unterwegs mit unseren Fahrtreppen-Technikern
Münzen, Schmuck, Schlüssel – und sogar Crocs: Was sich im Laufe der Zeit in einer Fahrtreppe ansammelt, würde locker für ein kleines Fundbüro reichen. Doch für unsere Servicetechniker sind solche Fundstücke nur eine Randnotiz. Ihre eigentliche Aufgabe ist eine andere: dafür zu sorgen, dass die Fahrtreppen in und um Bern Tag für Tag sicher und zuverlässig laufen.
Die Zeitung «Der Bund» hat unser Berner Fahrtreppen-Team einen Tag lang bei seiner Arbeit begleitet und dabei einen Blick hinter die Kulissen eines Berufs geworfen, der meistens dann besonders gut funktioniert, wenn ihn niemand bemerkt.
Arbeitsbeginn, bevor die Stadt erwacht
Simon Schlatter, Manuel Steck, Dominic Däpp und Fritz Flückiger betreuen gemeinsam rund 100 Fahrtreppen in der Region Bern. Ihr Arbeitstag beginnt teilweise bereits um 5 Uhr morgens. Der Grund: Wenn Einkaufszentren, Bahnhöfe und andere Gebäude ihre Türen öffnen und die ersten Menschen unterwegs sind, sollen die Anlagen bereit sein.
Bei der Wartung wird genau hingeschaut. Die Techniker kontrollieren sicherheitsrelevante Komponenten, prüfen die Mechanik und erkennen im besten Fall frühzeitig, wo sich eine Störung anbahnen könnte. Und natürlich entfernen sie auch alles, was nicht in eine Fahrtreppe gehört.
Nähe macht den Unterschied
Viele Anlagen und ihre Eigenheiten kennt das Team seit Jahren – genauso wie die Menschen, die für die Gebäude verantwortlich sind. Dieses persönliche Verhältnis ist ein wichtiger Teil der täglichen Arbeit. Manche Kunden vertrauen unseren Technikern so sehr, dass sie direkten Zugang zu ihren Gebäuden haben.
Kommt es dennoch zu einer Störung, zählt jede Minute. Dank der regionalen Organisation und Ersatzteilen vor Ort kann das Team schnell reagieren. Für Simon Schlatter ist deshalb klar, dass guter Service weit über Technik hinausgeht: «Kommunikation ist der Schlüssel. Um ein negatives Erlebnis auszugleichen, braucht es zehn positive.»
Es geht um Verlässlichkeit, Nähe und Verantwortung – und darum, den Kunden das Gefühl zu geben, dass sich jemand kümmert.
Von Bern bis aufs Schilthorn
Die Einsatzorte unserer Fahrtreppen-Teams könnten unterschiedlicher kaum sein: Bahnhöfe, Einkaufszentren und öffentliche Gebäude gehören genauso dazu wie Anlagen in den Bergen. Auf dem Schilthorn beispielsweise sorgen Fahrtreppen auf 2'970 Metern über Meer dafür, dass Gäste komfortabel unterwegs sind.
Ob mitten in Bern oder hoch über dem Berner Oberland: Unsere Techniker sorgen im Hintergrund dafür, dass Menschen sicher weiterkommen. Und manchmal finden sie dabei eben auch einen verlorenen Croc.