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Silvano Beltrametti ist seit über einem Jahr für Schindler als «Access for All»-Botschafter unterwegs. Der frühere Skirennfahrer ist seit einem Unfall von 2001 querschnittgelähmt. Als Direktbetroffener weiss um die zahlreichen baulichen Hemmschwellen, denen man als Behinderter tagtäglich begegnet.
Unter dem Leitmotiv «Access for All» engagiert sich Schindler bereits seit längerem mit zahlreichen Sensibilisierungsaktionen für eine barrierefreie Architektur, die allen Menschen gerecht wird – ungeachtet ihrer individuellen Fähigkeiten und Behinderungen.
Architektur-Wettbewerb: Was klein begann….. Bereits zum dritten Mal sind im vergangenen November die Preisträger des internationalen Architekturwettbewerbes «Access for all» erkoren worden. Dieses Engagement geht auf das «Europäische Jahr für Menschen mit Behinderungen 2003» zurück, als der Schindler-Konzern den Award ins Leben rief. Was damals klein begann, hat sich mittlerweile zu einem der bedeutendsten europäischen Architektur-Wettbewerbe entwickelt. Im letzten Jahr beteiligte sich daran eine Rekordzahl von 957 Studierenden aus 17 europäischen Ländern. 125 Projekte erreichten den Final, den zwei Koblenzer Studenten gewannen.

Über den Architektur-Wettbewerb hinaus setzt sich Schindler in der Schweiz für die hindernisfreie Gestaltung öffentlicher Räume ein. Dabei engagiert sich das Unternehmen für Sicherheit und freie Zugänglichkeit für Menschen mit eingeschränkter Mobilität in neuen und bestehenden Gebäuden. Einerseits geschieht dies durch sichere Aufzüge und Fahrtreppen, die den Bedürfnissen aller Menschen gerecht werden. Andererseits soll die Kampagne «Access for All» auf allen Ebenen ein verstärktes Bewusstsein für die Mobilitätsbelange Behinderter fördern.
Silvano Beltrametti – Botschafter für «Access for all» Mit Silvano Beltrametti konnte Schindler eine Persönlichkeit als Partner gewinnen, der die Menschen über alle Altersgrenzen hinweg anzusprechen vermag. Aufgrund seines Schicksals ist er der ideale Botschafter, um für die Anliegen einer barrierefreien Architektur zu werben. Auf die Gründe für sein Engagement angesprochen, meint er: «Durch meinen Unfall habe ich selbst erfahren, wie blockiert man ist, wenn man sich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann.
Man steht im Alltag dauernd vor baulichen Hindernissen, denen man aus dem Weg gehen muss. Ich möchte als Botschafter von «Access for all» vor allem Architekten und Architekturstudenten für die Ideen barrierefreien Bauens sensibilisieren. Wenn vermehrt mobilgerecht gebaut wird und wenn auch bestehende Gebäude barrierefreier umgebaut werden, gewinne ich ein grosses Stück Freiheit zurück. Aber nicht nur ich: «Access for all» ist für tausende anderer Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, eine Initiative, die ihnen ein Stück Freiheit zurückgibt. Denn alle Menschen – behinderte wie nichtbehinderte – haben ein Recht auf freien Zugang zu öffentlichen wie auch privaten Gebäuden.» PDF-next floor, 1 | 2008 Weitere Informationen und Bilder zum Schindler Award können dem Presse Download Center auf www.schindleraward.com entnommen werden.
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